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Hallo,

es gibt von mir endlich mal wieder was Neues aus der Tech-Welt zu berichten. So wurde ich letzten Freitag von Gizmodo Deutschland und Microsoft zusammen mit 19 anderen Leuten ins Microsoft Büro nach Köln eingeladen um mal das Surface Pro und das Surface RT auszuprobieren und mal bei Microsoft einen Blick hinter die Kulissen zu werfen.

Zunächst hat der Microsoft-Produktmanager Andre Hansel eine kleine “Produktpräsentation” gehalten in der er nicht müde wurde zu betonen wie durchdacht und fantastisch das Surface doch ist. Aber naja, was hat man denn auch erwartet. Dann ginge eine Runde durch die Microsoft Büros, aber auch dort gab es nichts Spektakuläres zu sehen. Klar, die Meeting-Räume sind etwas moderner (Monitore fahren aus Tischen, Beleuchtung lässt sich über RGB-LEDs in der Decke farblich verändern) und die Videokonferenzsysteme etwas ausgefeilter (rundum Kamera die automatisch den Teilnehmer groß zeigt, der gerade spricht), aber alles in allem nichts was man so nicht auch in anderen Unternehmen finden würde.

Nach einer kleinen Stärkung (sehr lecker übrigens) ging es dann an den eigentlich spannenden Teil des Abends: Das Testen der Geräte. Leider gab es nur ein Surface Pro zum Testen, so dass ich mich hauptsächlich mit dem Surface RT beschäftigt habe. Doch zunächst ein paar Worte zum Pro. Das Gerät liegt ganz gut in der Hand und ist nicht so unhandlich wie ich vorher befürchtet hätte. Man muss ja bedenken, dass da immerhin ein Intel Core i5 Prozessor drin steckt. Auch der Lüfter war in der zugegebenermaßen nicht gerade ruhigen Umgebung nicht zu hören. Als Betriebssystem ist übrigens Windows 8 Pro installiert, das einige Extra-Features bietet, zum Beispiel Einbindung in Windows-Domänen und eine Funktion von der ich selber überrascht war bzw. so noch nicht zuvor gesehen habe: Eine Identifikation über RFID-Karten. Diese sind heutzutage schon häufig in Zugangskarten, Mitarbeiterausweisen usw. integriert und lassen sich mit dem Tablet dazu nutzen, sich an seinem Windows-Account an zu melden. Über evtl. nötige weitere Infrastruktur habe ich aber leider nichts in Erfahrung bringen können. Ausserdem gibt es exklusiv beim Surface Pro noch einen Stift mit dem man auf dem Touchscreen schreiben kann. Dabei wird bei Annäherung des Stifts an den Bildschirm automatisch die Fingererkennung deaktiviert, so dass man den Handballen ruhig auf dem Screen ablegen kann ohne dass es zu Fehleingaben kommt. Wenn der Stift mal nicht gebraucht wird, kann man ihn rechts ans Tablet halten und dort rastet es magnetisch ein. Leider verdeckt man dabei einen USB-Port, den Stromanschluss und den Monitoranschluss.

Jetzt noch kurz ein paar Worte zum Surface RT: Fasst sich ähnlich gut und edel an wie das Surface, arbeitet genau so flott, aber kann aufgrund des ARM-Prozessors keine “normale” Windows Software ausführen. Ausserdem lassen sich nur Programme installieren, die über den Windows App-Store gekauft wurden. Sonst war ich aber echt von den Features überrascht. Von der Software unterscheidet es sich kaum von der x86-Version: Es gibt ein Office Paket (was beim RT sogar vorinstalliert ist), die Kommandozeile funktioniert genau so wie auf der x86-Architektur, ebenso die PowerShell, der Registry-Editor und sogar der RDP-Client. Damit könnte man sich theoretisch benötigte Windows-Programme von seinem Desktop-Rechner per RDP auf das Tablet holen, vorrausgesetzt man hat auf dem Desktop eine Windows-Version mit RDP-Server laufen und der Rechner ist eingeschaltet.

Beide Rechner haben übrigens die Tastaturen gemein: Es gibt entweder eine von Microsoft “Touch Cover” getaufte Tastatur dazu oder ein “Type Cover”. Das Touch Cover besteht aus einem stoffartigem Cover, in das Tasten eingearbeitet sind. Das macht es jedoch relativ schwer blind zu tippen, da man keine taktile Rückmeldung hat. Anders das Type Cover: Hier sind im Cover “echte Tasten” eingebaut, das Schreibgefühl erinnert an Netbooks oder kleine Subnotebooks, insgesamt aber ganz angenehm und es gelingt auch blind zu tippen. Die Tastaturen werden beide unten per Magnet an das Tablet angedockt und dabei auch mit einem Anschluss verbunden. Das geht super einfach (nur Tablet und Tastatur annähern, der Rest geht dann magnetisch) und hält ziemlich gut.

Insgesamt war ich vom RT sehr positiv überrascht und sehe zumindest für mich kaum Gründe ein Surface Pro zu kaufen, zumal es in Deutschland am 31.5.13 zum stolzen Preis von 879 € (mit 64 GB SSD) erhältlich ist, das RT dagegen schon ab 479 € (mit 32 GB SSD).

Einen “Liveblog” zum Event gibt es übrigens auch noch bei Gizmodo, garniert mit einigen Bilder. Hier gehts zur Zusammenfassung!

Gestern war ich mal wieder mit einem dieser Dinge konfrontiert, die sich zunächst mal super einfach anhören, dann aber doch als etwas komplizierter erweisen: Ich wollte Code::Blocks installieren, eine IDE für C und C++ (und ich glaub Fortran auch noch). Klingt zunächst ganz einfach, es gibt schliesslich nicht nur den Quelltext sondern auch fertige Binaries für Windows, Linux und Mac OS. Also habe ich diese zunächst runtergeladen und durch Ziehen des Symbols auf den Anwendungsordner installiert. Soweit so gut möchte man meinen. Programm gestartet, Projekt erstellt -> Absturz. Komisch, noch mal probiert. Programm gestartet, Projekt erstellt, wieder ein Crash (für die Akten: Code::Blocks Version 12.11, Mac OS Version 10.7.5). Dann hab ich gelesen, dass man noch XCode benötigt um einen C / C++ Compiler zu haben. Also habe ich auch XCode heruntergeladen (via Mac OS Store) und installiert, doch Code::Blocks stürzte immer noch ab.

Nach kurzer Google Recherche habe ich dann bemerkt, dass andere Leute genau das Selbe Problem hatten und dass es was mit dem Plugin “Code completition” zutun hatte. Nachdem ich dieses Plugin deaktiviert hatte konnte ich wenigstens ein Projekt erstellen ohne dass das Programm sofort abstürzt.

Und so deaktiviert man das Plugin.

  1. Man startet Code::Blocks. 
  2. Man öffnet den Plugin Manager (Plugins -> Manage Plugins).
  3. Dort sucht man das entsprechende Plugin (hier: Code completition, dürfte recht weit unten zu finden sein).
  4. Man klickt einmal mit links auf das Plugin.
  5. Jetzt rechts auf “Disable” klicken, das Plugin ist jetzt deaktiviert.

Aber da war noch ein Problemchen: Kompilieren ging immer noch nicht. Und siehe da: Man muss zusätzlich noch die XCode Kommandozeilen Tools installieren. Und das geht so:

  1. Man startet Xcode.
  2. Man öffnet die Einstellungen (XCode -> Preferences).
  3. Dort wählt man den Reiter “Downloads” aus.
  4. Dort klickt man auf den “Install”-Button hinter den “Command Line Tools”.
  5. Nun werden die Command Line Tools herunter geladen und installiert, das kann je nach System und Internetverbindung ein Weilchen dauern.
  6. Wenn alles installiert ist kann man das Terminal öffnen und einfach mal gcc eingeben, sollte dann eine Meldung kommen dass der Befehl nicht gefunden wurde ist irgendetwas schief gegangen.

Dann hat man zwar den Compiler installiert, aber man muss Code::Blocks noch mitteilen wo er sich befindet. Dazu öffnet man wieder Code::Blocks und geht wie folgt vor:

  1. Man öffnet die Compiler-Einstellungen ( Settings -> Compiler).
  2. Dort öffnet man den Reiter “Toolchain executables.
  3. Nun klickt man noch auf “Auto detect” und alles sollte automatisch gefunden werden.

Nun sollte man über eine funktionierende Entwicklungsumgebung verfügen. Wie eingangs schon erwähnt, es ist keine Rocket Science, aber es ist gut wenn man all die kleinen Fallstricke kennt. So kann man sich nämlich einiges an probieren ersparen.

Hallo,

auf dieses Jahr gibt es bei McDonalds wieder das McDonalds Monopoly. Und ich hab wieder ein paar Gutscheine die ich gerne verschenken würde. Wer zuerst kommt mahlt zuerst.

Centerparcs: Mit dem Gutschein erhält man 50 Euro Rabatt auf einen Familienurlaub bei Centerparcs, Mindestbestellwert sind 150 Euro. Die Codes: FCKMPHNM3J, TRLXXTXPGK

Mister Spex: 15 % Rabatt auf Brillen, Sonnenbrillen und Kontaktlinsen, einzulösen auf www.misterspex.de/gewinner. Der Code: GL4272YZB

mydays: 20 Euro Rabatt auf alle Erlebnisse, Mindestbestellwert 49 Euro, einzulösen auf www.mydays.de/gewinner. Die Codes: MDJ3GKNT5CFB, MDJWPMPN2FVR, MDJWKFGZNJ27, MDTZG3FRKF8D

PosterXXL: 10 Euro Rabatt auf Foto-Produkte, kein Mindestbestellwert, einzulösen auf www.posterxxl.de/mcd. Die Codes: PLNTM9GWY, R3JL6PQ7G, LRMQ9YH3C, RQ7TNWLYF

Euromaster: 20 Euro Rabatt auf eine Werkstatt-Serviceleistung, einlösbar in allen teilnehmenden Filialen. Die Codes: JMN3M3K3W7R, PL3JHLLX7RG, C3TLCKR7NLG

DeutschlandSIM: 1 Jahr Internetflatrate ohne Grundgebühr, einlösbar auf www.deutschlandsim.de/Monopoly, nur ein Code pro Person. Die Codes: 3MZ8-YXR4-RF51S, 9RKD-ZVBP-Z6WCW

Viel Spaß beim Einlösen und wie immer würde ich mich über einen Kommentar freuen wenn ihr was einlöst.

Update 16.4.2013: Weitere Codes hinzugefügt.

Sometimes you might want to test your virus scanner, e.g. after installing ClamAV on your server. So what do you do? Probably you don’t want to use real viruses to check if it’s working. But the solution is simple. Just use a test file. Here’s how:

Create an empty textile and then paste the following text into the file:

X5O!P%@AP[4\PZX54(P^)7CC)7}$EICAR-STANDARD-ANTIVIRUS-TEST-FILE!$H+H*

Now save the file and start the scanner. If it’s configured properly, the file containing the text should be found by your AV program.

Wie eigentlich seit 7 Jahren jedes Jahr, war ich auch dieses Mal wieder auf der CeBit unterwegs. Mit dem folgendem Beitrag möchte ich ein wenig meine Eindrücke schildern.

Zunächst bin ich am Stand des Hasso-Plattner-Instituts hängen geblieben. Oder genauer gesagt: Am OpenHPI-Stand. Das ist eine Organisation, die Onlinekurse zu IT-Themen anbieten. Und zwar kostenlos. Am Ende, eine bestandene Prüfung vorausgesetzt, kann man sich dann ein Zertifikat über seine Teilnahme ausstellen lassen.

Weiter gings dann bei Heise. Dort gab es wie immer recht interessante Vorträge, als ich da war gerade zum Beispiel zum Thema Sicherheit in der Cloud. Aber nicht in Hinblick auf Datensicherheit, sondern auf Attacken (Cloud-Man-In-The-Middle, Cloud DDoS etc.).

Als nächstes dann zur Telekom, einmal um den BlackBerry Z10 auszuprobieren und um mehr über “WLAN to go” zu erfahren, dass die Telekom einen Tag vorher angekündigt hatte. Zunächst zum BlackBerry. Hat mich kurz gesagt ziemlich begeistert. Alles läuft flüssig, sieht schick aus und lässt sich trotz fehlendem Home-Button ziemlich gut bedienen. Obwohl man verständlicherweise etwas Eingewöhnungszeit braucht. Besonders gelungen finde ich die Texteingabe. Die “errät” nämlich nicht nur was man tippen will, sondern berücksichtigt dabei auch den Kontext. So konnte ich den Satz “Ich freue mich, dass man den BlackBerry Z10 endlich kaufen kann.” tippen und musste nur die Worte “BlackBerry” und “Z10″ vollständig tippen, bei dem Rest reichten ein bis zwei Buchstaben. Dann WLAN to go. Zusammengefasst: Telekom-Kunden stellen ihren Internetanschluss als WLAN-Hotspot zur Verfügung und dürfen dann im Gegenzug an allen FON-Hotspots weltweit sowie an allen Telekom-Hotspots (zum Beispiel an Bahnhöfen und Flughäfen) kostenlos surfen. Oder man stellt als Nicht-Telekom-Kunde seinen Anschluss zur Verfügung, dann kann man zwar an allen FON-Hotspots surfen, muss an den Telekom-Hotspots aber weiterhin zahlen – schade!

Dann weiter zum Open-Source-Park. Einen Vortrag von Klaus Knopper zum Thema “Ubiquitous Computing” angesehen und danach noch einen zum Thema Bash-Programmierung. Gewohnt informativ und gewohnt unterhaltsam. Da kann ich nur sagen “Danke Herr Knopper”! Ausserdem bei Heinlein Consulting vorbei geschaut um mich über deren Workshops und Kurse zu informieren.

Im Vorbeigehen habe ich auch noch einige 3D-Drucker entdeckt, aber das Prinzip dürfte ja mittlerweile bekannt sein. Erwähnenswert ist dabei eigentlich nur, dass die Drucker immer besser und immer günstiger werden.

Bevor es dann nach Hause ging musste ich noch bei Christmann vorbei schauen. Die haben nämlich einen recht interessanten Server mitgebracht. Auf einer Höheneinheit kann man entweder 72 ARM-Kerne unterbringen oder alternativ CoreI7-Prozessoren oder sogar AMD APUs. Alles ist sehr modular aufgebaut, nicht nur der Server an sich, sondern auch der Netzteileinschub. Dieser besteht auch aus einer Höheneinheit in der 10 300 Watt Netzteile zusammengeschaltet sind. Diese generieren eine Spannung von 12V die dann die Server versorgt. Dazu gibt es noch eine sehr intuitive Administrationsoberfläche. Auf jeden Fall erstaunlich wie innovativ so ein kleines Unternehmen sein kann. Aus diesem Grund ist mir die Firma auch schon in den letzten Jahren positiv aufgefallen. Ausserdem natürlich sehr sympathische und offene Mitarbeiter am Stand. Danke dafür! Deshalb komm ich nächstes Jahr auch gerne wieder vorbei.

Insgesamt kann ich über den CeBit-Besuch sagen, dass er meine Erwartungen erfüllt hat, aber so richtige Highlights habe ich nicht ausmachen können.

Genauso wie bei vielen Autofahrern ist auch bei vielen Piloten die theoretische Prüfung nur ein Hindernis auf dem Weg zur Lizenz. Es wird gelernt und gelernt, die Prüfung bestanden und dann – alles wieder vergessen. Da das Wissen das in der Prüfung abgefragt wird aber auch im fliegerischen Alltag nützlich ist, hat die Zeitschrift Aerokurier nun einen kleinen “Auffrischkurs” auf seiner Homepage im Angebot. Das Themenangebot reicht von der Instrumentenkunde über Funknavigation und Meteorologie bis zum menschlichen Leistungsvermögen und wird nach und nach freigeschaltet. Vielleicht möchte ja auch der ein oder andere Flug-Interessierte einen Blick riskieren, was ihn erwartet falls er sich für einen Flugschein entscheidet. Das Ganze ist nämlich kostenlos und sowohl für PPLer als auch ULer interessant. Hier noch der Link: Auffrischkurs zur PPL/UL-Theorie beim Aerokurier

Ich weiß nicht ob es Gerüchte oder dahin gehende Erwartungen gegeben hat, mich hat es aber definitiv überrascht: nVidia stellt eine Handheld-Konsole vor, “Project Shield”. Befeuert, wie sollte es anders sein, von einem nVidia Tegra 4 Chipsatz und aufsetzend auf Googles Mobilbetriebssystem Android. Im Grunde sieht das Gerät aus wie ein Xbox-Controller mit angeflantschtem 5 Zoll-Display (720p). Ausserdem mit an Board: Ein HDMI-Anschluss zur Verbindung mit dem Monitor. Soweit nichts all zu besonderes. Allerdings: Es ist auch möglich Spiele vom Rechner auf die Konsole zu streamen. Das funktioniert scheinbar nur mit nVidia-Grafikkarten, dafür aber erstaunlich gut. Die installierten Spiele werden übersichtlich dargestellt und latenzfrei übertragen.

Ein kleiner Eindruck wie das Ganze funktionieren soll nach dem Break. Den ganzen Artikel lesen »

Hallo,

es gibt mal wieder was Neues vom Raspberry Pi. Nachdem es kürzlich ermöglicht wurde den Takt von 700 MHz auf 1000 MHz zu erhöhen, gibt es jetzt eine neue Performanceverbesserung beim Raspberry Pi zu vermelden. Und zwar werden ab sofort alle RasPis ohne Aufpreis und ohne weiteres Zutun mit 512 MB RAM ausgestattet. Alle bereits aufgegebene Bestellungen werden automatisch mit der neuen Speicherausstattung ausgerüstet. Also mehr Performance fürs gleiche Geld – so könnte es doch häufiger sein. Wird also Zeit noch einen RasPi zu bestellen um die Vorteile des doppelten RAM und der Halterungsbohrungen auf der Platine auskosten zu können. ;)

Seit heute ist es möglich den Raspberry Pi ganz offiziell und ohne Garantieverlust zu übertakten. Dazu wurde das raspi-config Script in Raspbian überarbeitet. Dort hat man nun die Wahl zwischen verschiedenen Übertaktungsstufen, von der Raspberry Pi Foundation getestet und freigegeben, also ist Übertakten ohne Garantieverlust möglich! Hier ist mal eine kleine Anleitung wie es gemacht wird. Zunächst einmal sollte das System aktualisiert werden.
sudo apt-get update && sudo apt-get upgrade
Je nach Internetverbindung und wie häufig man das System updated kann das durchaus einige Zeit in Anspruch nehmen. Da ich später noch einen kleinen Test was die CPU-Geschwindigkeit anstellen möchte, wird auch noch das Paket bc benötigt, das einen Rechner enthält. Dieses Paket kann man ganz normal mittels apt-get installieren.
sudo apt-get install bc
Ausserdem ist es ganz nützlich das Tool cpufreq-info installiert zu haben, da es die minimale, maximale und aktuell genutzte CPU-Frequenz anzeigt. Auch hier erfolgt die Installation wieder über apt-get.
sudo apt-get install cpufrequtils
Gibt man nun den Befehl cpufreq-info ein, dann wird die CPU-Frequenz angezeigt. Das sieht dann so oder so ähnlich aus:

cpufrequtils 008: cpufreq-info (C) Dominik Brodowski 2004-2009
Bitte melden Sie Fehler an cpufreq@vger.kernel.org.
analysiere CPU 0:
Treiber: BCM2835 CPUFreq
Folgende CPUs laufen mit der gleichen Hardware-Taktfrequenz: 0
Die Taktfrequenz folgender CPUs werden per Software koordiniert: 0
Maximale Dauer eines Taktfrequenzwechsels: 355 us.
Hardwarebedingte Grenzen der Taktfrequenz: 700 MHz – 700 MHz
mögliche Regler: conservative, ondemand, userspace, powersave, performance
momentane Taktik: die Frequenz soll innerhalb 700 MHz und 700 MHz.
liegen. Der Regler “ondemand” kann frei entscheiden,
welche Taktfrequenz innerhalb dieser Grenze verwendet wird.
momentane Taktfrequenz ist 700 MHz.

Jetzt wäre soweit alles vorbereitet und ein erster Testlauf kann begonnen werden. Dazu berechnen wir die Zahl Pi auf 2000 Stellen genau.
time echo "scale=2000; a(1)*4" | bc -l
Das dauert dann in etwa 30 Sekunden und wenn alles OK ist, dann wird die benötigte Zeit angezeigt. Hier mein Ergebnis OHNE Overclocking:

real 0m28.366s
user 0m25.490s
sys 0m0.260s

Nun kann das raspi-config Script gestartet werden, dies geschieht mittels
sudo raspi-config

Dort kann man den Punkt “overclock” auswählen, wenn dieser nicht vorhanden ist, so muss man vorher noch das Script updaten, was über den Menüpunkt “update” recht einfach von der Hand geht. Startet man raspi-config dann erneut, ist der overclock-Punkt vorhanden. Wenn man diesen auswählt erscheint zunächst eine Warnung die man mit OK quittieren muss. Nun erhält man eine Liste mit den verfügbaren Übertaktungsstufen (von “None” bis “Turbo”). Dort ist jeweils aufgeführt, wie hoch der Prozessor (“ARM”), die Grafikeinheit (“core”) sowie der RAM (“SDRAM”) takten. Ausserdem ist angegeben, ob die Kernspannung erhöht wird (von 0=keine Erhöhung bis 6=maximale Erhöhung). Dort wählt man die gewünschte Stufe, bestätigt mit Enter und die erscheinende Nachricht, dass das Overclock preset geändert wurde wieder mit OK. Nun verlässt man das Script mit Finish und stimmt dem Neustart mit Ja zu. Nun erfolgt ein Neustart und die CPU sollte nun mit erhöhtem Takt laufen, was man mit
cpufreq-info
prüfen kann.

Ruft man nun erneut den “Benchmark” auf, sollte sich auch eine Beschleunigung ergeben. Hier mein Ergebnis auf der mittleren Stufe:

time echo “scale=2000; a(1)*4″ | bc -l
real 0m19.902s
user 0m18.800s
sys 0m0.050s

Hier kann man ablesen, dass die 2000 Stellen in knapp 20 Sekunden berechnet werden, gegenüber den knapp 30 Sekunden vom Anfang eine Steigerung um 30 %. Nicht schlecht wie ich finde, und das auf dem mittleren Übertaktungslevel und ohne zusätzliche Kosten oder aufwendige Kühlungen.

Apropos Kühlung, sollte die Kerntemperatur 89°C erreichen, dann wird der Prozessor automatisch wieder runter getaktet, also keine Sorge. Wichtig ist aber ein ausreichend dimensioniertes Netzteil (ich verwende ein 1000 mA Netzteil), da es sonst eventuell bei erhöhter CPU-Spannung zu Instabilität kommen kann.

Und noch eine Anmerkung/Frage in eigener Sache. Ich habe probiert den Takt noch einmal auf die höchste Turbostufe zu heben, was irgendwie nicht geklappt hat. Jetzt läuft der Pi mit 700 MHz und lässt sich auch nicht mehr auf die 900 MHz umstellen die ja schon liefen. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?

Nachdem ich ja letztes Jahr recht ausführlich von und über den Urlaub geschrieben habe, dieses Jahr das Ganze mal in etwas komprimierterer Form. Also, dieses Jahr ging es erst zwei Tage nach Stuttgart und dann 3 Tage nach Freiburg. In Stuttgart haben wir uns etwas die Stadt angesehen (nicht so überzeugend), waren oben auf dem Fernsehturm (ganz schön) und im Porsche- sowie im Mercedes-Museum.
Das Porsche-Museum hat mich allerdings etwas enttäuscht. Dort gibt es zwar sehr schön und teils auch sehr seltene Wagen (viele auch mit Renngeschichte), allerdings sind diese mehr oder weniger lieb- und zusammenhangslos hingestellt. Zu jedem Auto ein kleines Schild mit Infos und das wars. Auch die Traktor- und Flugmotorengeschichte wird kurz beleuchtet, aber alles in allem nicht wirklich überzeugend. Direkt gegenüber ist auch noch ein Porsche Flagshipstore wo man ein wenig in den aktuellen Modellen schwelgen kann. Und so konnte ich mich immerhin mal in meine Traumautos, Porsche Turbo und Porsche Panamera reinsetzen.
Zur Marke Mercedes-Benz fühle ich mich zwar nicht so hingezogen, allerdings hat mir das Museum deutlich besser gefallen. Dort sind die Modelle chronologisch geordnet und in einen geschichtlichen Kontext eingeordnet. Ausserdem gibt es hier und da noch kleine Räume für besondere Spezialitäten, zum Beispiel Nutzfahrzeuge oder Fahrzeuge von Prominenten (z.B. dem Papst oder Lady Diana).
In Freiburg haben wir uns auch wieder die Stadt angesehen (die ist sogar einigermaßen sehenswert), waren im Europapark in Rust (sehr empfehlenswert) und im Badeparadies Schwarzwald. Letzteres hat uns zwar auch etwas enttäuscht, weil wir nur gelesen haben wieviele unterschiedliche Rutschen es gibt, aber es sich dann vor Ort herausstellte, dass nur eine Hand voll von Erwachsenen benutzt werden darf. Zum Entspannen ist das Bad aber super, da es viele Liegen gibt und es in dem Bereich des Schwimmbad eher ruhig zugeht. Also auch zu empfehlen!
Das solls dann auch schon gewesen sein vom “Bericht”. Zum Schluss möchte ich nurnoch allen Lesern das Gasthaus zur Sonne empfehlen. Das liegt zwar nicht direkt in Freiburg und ist auch eher einfach ausgestattet, dafür sind die Zimmer relativ groß, es ist näher an der Autobahn und ausserdem sehr ruhig gelegen und sehr günstig.